Unnötige Tabs schliessen, bevor eine Aufgabe beginnt

Landschaftsillustration

Im Laufe eines Arbeitstages öffnen sich immer mehr Tabs, für Nachrichten, für kurze Recherchen oder für Dinge, die eigentlich nur schnell nachgeschaut werden sollten. Am Ende stehen zehn oder mehr offene Fenster nebeneinander, von denen die meisten längst nicht mehr gebraucht werden. Der Überblick geht dabei zunehmend verloren, je voller die Leiste am oberen Bildschirmrand wird.

Bevor eine konzentrierte Aufgabe beginnt, lohnt sich ein kurzer Moment, um all das zu schliessen, was gerade nicht gebraucht wird. Übrig bleibt nur das, was tatsächlich zur anstehenden Aufgabe gehört, ohne Ablenkung durch alles andere im Hintergrund. Dieser kurze Moment des Aufräumens dauert selten länger als eine Minute.

Nur das Nötigste offen lassen

Jeder offene Tab ist ein kleiner, stiller Hinweis auf etwas anderes, das ebenfalls Aufmerksamkeit verlangt. Auch ohne bewusst hinzusehen, weiss man, dass er da ist, und genau dieses Wissen kostet unbemerkt einen Teil der Konzentration.

Wird der Bildschirm vor jeder neuen Aufgabe aufgeräumt, fällt der Einstieg in die Arbeit spürbar leichter. Der Blick findet weniger Anlass, kurz abzuschweifen, wenn nichts Überflüssiges mehr sichtbar ist. Gerade zu Beginn einer Aufgabe entscheidet sich oft, wie konzentriert die nächste Stunde verläuft.

Was noch gebraucht wird, lässt sich problemlos später wieder öffnen. Die kurze Unterbrechung durch das erneute Öffnen ist meist deutlich kleiner als die ständige, stille Ablenkung durch viele offene Tabs während der ganzen Aufgabe. Dieser kleine Aufwand lohnt sich fast immer im Vergleich zur ständigen Ablenkung davor.

Mit einem aufgeräumten Bildschirm lässt sich eine anspruchsvolle Aufgabe merklich konzentrierter angehen. Die Übersicht, die dadurch entsteht, hilft nicht nur den Augen, sondern auch dabei, den Faden während der ganzen Arbeit nicht zu verlieren.